Online-Bewerbung : Stellensuche und Bewerbung im Internet: Das Kultbuch - jetzt komplett neu aufgelegt. Großes Adressbuch Branchen - Stellenmärkte. Kreative Intiativbewerbung über das Internet

Stellensuche und Bewerbung im Internet: Das Kultbuch - jetzt komplett neu aufgelegt. Großes Adressbuch Branchen - Stellenmärkte. Kreative Intiativbewerbung über das Internet

EUR 9,80


Mit kleinen Einschränkungen empfehlenswert - Svenja Hofert ist eine sehr fleißige Bewerbungsratgeber-Autorin und betreibt selbst ein Blog, das wir regelmäßig lesen. Sie ist Karriereberaterin und scheint in allen Medien vertreten zu sein. Jedenfalls ist einer ihrer Schwerpunkte das Recruiting und Bewerben im Internet, was ein sehr lobenswertes Unterfangen ist. Ein Standardwerk zu diesem Thema, Stellensuche und Bewerbung im Internet werde ich heute im Rahmen unseres großen Ratgeber-Tests unter die Lupe nehmen.Die äußere Ausstattung des Buches verleitet, ehrlich gesagt, nicht gerade zum Kauf: Gruseliges Design, altmodische Farben und ein nichts sagendes Bild. Daran sollte der Verlag bei einer (auch inhaltlich notwendigen) Neuauflage dringend arbeiten. Auch das Layout im Buch ist nicht zeitgemäß (auch nicht für das Jahr 2005), das Papier ist irgendwie zu dick und hat keine gute Qualität, es fühlt sich nicht sehr hochwertig an. Aber immerhin ist die Einteilung übersichtlich, es gibt (hässliche) blaue Boxen, die das Wichtigste zusammenfassen und den Inhalt strukturieren, damit taugt der Ratgeber auch als Nachschlagewerk.Frau Hofert weist gleich zu Beginn darauf hin, dass sich das Buch dem gesamten Bewerbungsprozess widmet, dabei aber einen Schwerpunkt auf das Internet legt. Demnach würde es also genügend, sich diesen einen Ratgeber zu kaufen. Da bin ich mal gespannt.Beim Inhaltsverzeichnis fällt auf, dass die Hälfte des Buches die Stellensuche zum Thema hat. Es wird also nicht gleich von Anschreiben und Lebensläufen gesprochen, sondern dem Leser klargemacht, dass die Auswahl geeigneter Stellen die halbe Miete ist. Sehr gut! So sehe ich das auch: Man kann sich einige Absagen ersparen, wenn man sich die Stellen sorgfältig heraussucht und sich nur auf Stellen bewirbt, auf die man auch passt. Und das wiederum fällt deutlich leichter, wenn man weiß, wo man suchen muss. Dass Monster, Stepstone und die Arbeitsagentur nicht für jeden die besten Anlaufstellen bei der Jobsuche sind, ist ja den meisten Personalern klar, den Bewerbern jedoch nicht. Svenja Hofert zeigt Alternativen auf: Sie hat eine gut recherchierte Auswahl von regionalen und branchenspezifischen Jobbörsen, Jobsuchmaschinen und anderen Möglichkeiten zusammengestellt und erklärt jeweils, wann die Suche dort sinnvoll ist. Sie erklärt auch, dass es viele verdeckte Stellen (fast 2/3!) gibt, die man auf den normalen Wegen gar nicht findet. Damit beantwortet Sie leicht verständlich typische und vor allem sehr wichtige Fragen von Bewerbern.Für wen welche Form der Stellensuche und Bewerbung (auf eine bestimmte Stelle oder initiativ) versucht Sie anhand von Fallbeispielen anschaulich darzustellen, Checklisten helfen dem Bewerber, wichtige Regeln und Hinweise im Blick zu halten. Wirklich gut und nützlich finde ich die langen, sortierten und bewerteten Linklisten (auch wenn das STEBES-Bewertungssystem etwas albern und unübersichtlich ist, zumal es nur auf einen Bruchteil der Jobbörsen anwendbar ist) und die vielen Hinweise auf die Möglichkeiten des Internets. Allerdings liegt genau auch da der Hase begraben: Das Internet ist schnell wie der Wind und ein Buch aktualisiert sich nun mal leider nicht von selbst indem es im Regal steht. Viele Hinweise sind veraltet, Links funktionieren nicht mehr und neue Möglichkeiten (RSS-Feeds, Blogs, Social Netwokrs u.ä.) werden nicht erwähnt. Wie auch: Das Buch stammt aus dem Jahre 2005. Und das ist, spricht man vom Internet, eine Ewigkeit. So erklärt Frau Hofert lang und breit die Regeln einer Newsgroup - Viel wesentlicher für die Jobsuche heutzutage wären Hinweise, wie man mit Xing, LinkedIn & Co. umgeht.Nicht schön: offene Stellenbörsen und solche von kleinen Personalvermittlungsunternehmen werden nebeneinander gestellt, auch wenn dort zum Teil keine oder nur sehr wenige Positionen aufgelistet sind. Solche Linktipps sind nicht hilfreich, da bietet das Internet wesentlich bessere Möglichkeiten.Nützlich wiederum sind die praxisorientierten Hinweise, an die Bewerber vielleicht im ersten Moment nicht denken, die aber bei Jobsuche und Bewerbung sehr hilfreich sein können: Wie man zum Beispiel E-Mail-Adressen herausfindet, wie man verdeckte Stellen findet, wen man vorher anruft und so weiter.Im Bewerbungsteil geht Svenja Hofert sehr detailliert auf die Besonderheiten von E-Mail- und Online-Bewerbung ein. Sie sensibilisiert die Leser dafür, dass -so locker es im Internet oft zugehen mag- man die Verfassung einer E-Mail mindestens genauso ernst nehmen sollte wie eine postalische Bewerbung. Sie geht sehr ins Detail, thematisisert Schriftarten, Lebenslauf-Formen, Formulierungen von Anschreiben bis hin zur Größe der Anlagen und zum Dateiformat und wie man selbiges erstellt. Allerdings ist der Hinweis auf pdf-Konvertierungsprogramme, die man kaufen muss, veraltet. FreePdf und andere bieten diese Funktion schon lange kostenlos an.Besonders lobenswert -das ist mir bisher in keinem anderen Ratgeber untergekommen- finde ich den Hinweis, die dritte Seite als Übersicht konkreter Fähigkeiten und Kenntnisse zu nutzen. Besonders für Bewerber in technischen Berufen ist eine solche Liste ein absoluter Pluspunkt.Formular-Bewerbungen, Bewerbungshomepages, Initiativbewerbungen: Die komplette Palette möglicher Bewerbungsvarianten werden hier vorgestellt und Empfehlungen ausgesprochen, für wen welche Form sinnvoll ist. Hier liegt Frau Hofert in den meisten Fällen genau richtig. So ist eine Bewerbungshomepage im Grunde nur dann sinnvoll, wenn man damit zeigen will, dass man Talent und Kenntnisse im Erstellen von Homepages hat (etwa bei einer Bewerbung im Bereich Webdevelopment).Fazit: Der Ratgeber wird seinem Anspruch, online und offline Bewerbungen praxisnah und verständlich zu behandeln, absolut gerecht. Fast alle Tipps können wir empfehlen. Dennoch gibt es Minuspunkte für veraltete Hinweise, unbrauchbare Links und fragwürdige Tipps. So halten wir Massenmailings mit Kurzbewerbung an Geschäftsführer für keine gute Idee. In der Regel werden solche Initiativen nicht ernst genommen. Verglichen mit anderen Ratgebern geht Svenja Hofert sehr viel weiter, gibt zeitgemäße Hinweise und wiederholt nicht nur gebetsmühlenartig die oberflächlichen Tipps, mit denen uns schon Lehrer und Eltern immer auf die Nerven gehen. Die Investition in das Büchlein lohnt sich auf jeden Fall: In Verbindung mit der regelmäßigen Lektüre des Bewerberblogs kann dann gar nichts mehr schief gehen.Das Bewerberblog-Testurteil: Mit kleineren Einschränkungen (vor allem die veralteten Internet-Tipps) empfehlenswert.

Ein Ratgeber für Einsteiger in Sachen Internet-Bewerbung - Zentraler Bestandteil des ersten Teils dieses Buches ist ein umfangreiches, von der Autorin kommentiertes und mit einer dreistufigen Skala bewertetes Verzeichnis von Stellenbörsen im Internet, das durch Empfehlungen zur strategischen Stellensuche ergänzt wird. Im zweiten Teil des Buches beschäftigt sich die Autorin mit den Möglichkeiten der Bewerbung über das Internet. Sie gibt Tipps zur Gestaltung von E-Mail-Bewerbungen, Hinweise zu Online-Bewerbungsformularen und erläutert, wann und wo sich die Schaltung von Stellengesuchen im Internet lohnen kann. Auch in diesem Teil werden wieder viele Internetadressen genannt, z.B. für Zeugnis-Checks und Online-Sprachtests. Außerdem zeigt die Autorin, wie man an Firmeninformationen kommt. Das Buch endet mit einem Katalog von 37 häufig gestellten Fragen und den passenden Antworten rund um das Thema Internet-Bewerbung.Internet-erfahrene Jobsucher werden in dem Buch wenig Neues finden, da ihnen viele der Adressen schon bekannt sein dürften oder sie zumindest wissen, wie sie diese bei Bedarf schnell ermitteln können. Personen, die mit dem Thema Internet-Bewerbung bisher nicht vertraut sind, bekommen hingegen einen guten Einblick, welche Möglichkeiten das Medium bietet und welche Anforderungen an elektronische Bewerbungen gestellt werden. Zudem können sie sich durch das Buch einige Zeit an Sucharbeit ersparen. Für diesen Personenkreis kann sich eine Anschaffung also lohnen.




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