Online-Bewerbung : Praxismappe für die perfekte Internet-Bewerbung. Ausführliche Anleitungen und Tipps

Praxismappe für die perfekte Internet-Bewerbung. Ausführliche Anleitungen und Tipps

EUR 4,95


Bewerben auf elektronisch = Frust vorprogrammiert? - In diesem Buch stehen die Möglichkeiten elektronischer Bewerbungen und die dabei zu beachtenden technischen Aspekte im Mittelpunkt. Es ist somit keine Alternative zu Ratgebern, in denen es primär um die Inhalte von Bewerbungsunterlagen geht, sondern eher als deren Ergänzung zu verstehen. Zwar werden auch Hinweise zum Aufbau von Bewerbungsunterlagen gegeben, doch sind diese nicht zentraler Bestandteil des Buches.Die Autorin, die schon durch andere Bücher als kompetente Bewerbungsberaterin ausgewiesen ist, stellt stattdessen umfassend dar, wie man im Internet nach Stellen sucht, wann eine digitale Bewerbung überhaupt sinnvoll ist und wie man seine Unterlagen geschickt für den elektronischen Versand aufbereitet. Sie erklärt, worauf man beim Versand von Nachrichten über Freemail-Anbieter achten sollte, wie man kleine PDF-Dateien erstellt und welche kreativen Gestaltungsmöglichkeiten es bei digitalen Bewerbungen gibt. Ergänzt werden diese Informationen durch zahlreiche, mit kurzen Kommentaren versehene Internet-Adressen regionaler, überregionaler und branchenspezifischer Jobbörsen, Hinweise zum versteckten Stellenmarkt im Internet und vieles mehr. Das Buch ist somit vor allem eine Empfehlung für Bewerber, die schon wissen, wie man Bewerbungen aufbaut, doch auch denjenigen, die erst am Beginn ihrer Bewerbungsphase stehen, kann es eine Hilfe sein, wenn sie bei inhaltlichen Fragen noch andere Quellen zu Rate ziehen.Beachtenswert, wenn auch für Bewerber teilweise frustrierend, ist zudem ein Test, den die Autorin gemeinsam mit einer Kollegin unternommen hat, um herauszufinden, wie Online-Bewerber von deutschen Top-Unternehmen behandelt werden. Das Ergebnis ist ernüchternd, ja teilweise erschreckend, denn es zeigt, dass sich hinter manch großem Namen und der entsprechenden Selbstdarstellung nicht einmal Mittelmaß verbirgt, zumindest was den Umgang mit Bewerbern angeht. Das Urteil der Testerinnen fällt dementsprechend ambivalent aus. Es reicht von professionell über unprofessionell und peinlich bis indiskutabel. Die Autorin fasst das treffend so zusammen (S. 43): Das schönste Bewerbungsformular nützt nichts, wenn es zwar sauber ausgefüllt, aber nie beantwortet wird, wie bei ... [es folgen die Namen der Unternehmen]. Hoffen wir, dass die Ergebnisse der Studie von den betroffenen Personalverantwortlichen gelesen werden, denn bei den Bewerbern von heute handelt es sich schließlich um die Kunden und Entscheider von morgen. Und bei negativen Erfahrungen haben wir Menschen ein Gedächtnis, das dem von Elefanten kaum nachsteht. Kann es da wirklich im Interesse der Unternehmen sein, so achtlos mit uns umzugehen?

Es war höchste Zeit - Interessant, dass der Verlag die Neuauflage nicht als solche kennzeichnet. Denn bereits 2001 war ein Praxishandbuch mit dem gleichen Titel und von der gleichen Autorin auf dem Markt. Die negativen Besprechungen monierten vor allem zwei Aspekte: veraltet und nur für Anfänger. Wer Svenja Hofert bei der Ausgabe 2005 an den Karren fahren will, muss nun neue Argumente suchen. Denn die 92 Seiten sind inhaltlich auf dem neusten Stand und bieten auch Fortgeschrittenen so viel Wissenswertes, dass sich die Anschaffung lohnt. Den Jahrgang 2005 als etwas Neues zu verkaufen, ist also durchaus vertretbar.An Aktualität hat das Thema Internetbewerbung in den letzten Jahren stark gewonnen, gibt es doch bereits Unternehmen, die Bewerbungen per Post gar nicht mehr akzeptieren. Und viele unausgesprochene Regeln und Erwartungen bildeten sich langsam heraus, ohne dass sie bereits irgendwo festgehalten wurden. Svenja Hofert schreibt demnach eine Art Bewerbungsknigge fürs Internet. Dazu gehört auch, dass man sich mit der gängigen Technik auskennt, Eigenheiten des elektronischen Mediums berücksichtigt und sich sprachlich richtig benimmt.Spannend fand ich die Ergebnisse einer Premiere. Denn die Autorin führte einen gross angelegten Test zur Online-Bewerbung durch, in dem Bewerbungsmodule von 30 grossen Unternehmen, Formulare und Software gestestet wurden. Die Ergebnisse sich nicht sehr rühmlich, aber für die Leser sehr erhellend.Aus dem Inhaltsverzeichnis: Schnellüberblick, Perfekte E-Mail-Bewerbungen ohne virtuelle Kaffeeflecken, Der grosse Test der Online-Bewerbung, Online-Assessments, Stelleninserate interpretieren, Stellensuche im Internet, Der verdeckte Stellenmarkt im Internet, Kreative Bewerbungen über das Internet, Bewerbungsgespräche - online, offline und am Telefon, Wie gut ist Ihr Wissen zur Internet-Bewerbung - Testen Sie es!Mein Fazit: Wer sich die Informationen über das Bewerben im Netz nicht mühsam im Netz holen will, greife zu diesem Printprodukt. Und wenn denn auch diese Version wieder in die Jahre kommen wird, schreibt Svenja Hofert bestimmt eine neue. Jetzt braucht es jedenfalls nicht viel mehr als die vorliegende.

Nicht mehr Up to Date - Gleich vorweg: Die Mappe ist nur für Anfänger geeignet.Wer gar nicht weiß, wie eine Online-Bewerbung auszusehen hat, dem kann die Praxismappe sicherlich noch einige neue und interessante Denkanstöße geben.Das Heft ist jedoch inzwischen schon ein paar Jahre alt und daher nicht mehr auf dem neuesten Stand. Das merkt man schon daran, dass mindestens ein Link auf eine Website nicht mehr funktioniert. (Diese Seite gibt es nicht mehr.)Wahrscheinlich gibt es inzwischen Besseres zu diesem Thema zu lesen, aber die Praxismappe kann man dafür mit etwas Glück äußerst günstig erwerben.

Schon früher schlecht, heute grausam! - Dieses Werk ist mit Abstand das sinnloseste, was ich in den letzten Jahren in den Händen hatte. Abgesehen davon, dass es äußerst fragwürdig ist, ein Werk über Internet-Bewerbungen auf dem Stand von 2001 weiter fröhlich auszuliefern war der Inhalt auch 2001 schon belanglos.Dass man eine Bewerbung, obgleich man sie per mail einsendet, nicht mit Hi Personaler! beginnt wusste ich schon vorher. Dass man ein Zeugnis nicht derart hochauflösend einscannt, dass die resultierende Datei 2mb groß ist merkt man spätestens beim uploaden, und dass eine *.exe-Datei als Anlage eher ungeeignet ist, das weiß mittlerweile auch meine fast 60jährige Mutter, die dennoch sicher kaum in der Lage ist, eine solche Datei zu erstellen die irgendwie zu Bewerbungszwecken taugt.Die doch beachtliche Seitenzahl (die vielleicht den Preis rechtfertigen soll) kommt nur zu Stande, weil seitenweise screenshots enthalten sind die den Leser lehren, wie ein Online-Bewerbungsformular aussieht (als ob er das nicht selber sehen würde, wenn er sich bewerben will), und was man in die Felder einträgt (Ins Feld Name gehört der Name, im Feld Möchten Sie uns sonst noch etwas mitteilen sollte man nicht all das schreiben, was schon in den Feldern zuvor abgefragt wurde...)Fazit: Ein beliebiges Buch ist eine bessere Investition als dieses.

Online durchstarten - Dieses Buch zeigt auf der einen Seite, dass es online noch keine Standards gibt und die Probleme bei der Internetbewerbung vielfältiger und komplexer sind als bei Postbewerbungen. Ja, es reicht nicht mehr, keine Kaffeeflecken auf dem Anschreiben zu hinterlassen. Heute muß man sich etwa für die richtige E-Mail-Adresse entscheiden und jede Mail erst mal testen, bevor ma sie dem Personalverantwortlichen anvertraut.Auf der anderen Seite beweist diese Praxismappe, dass es keine unüberwindbaren Schwierigkeiten sind, die bei der Online-Bewerbung auftreten. Schön, dass man hier so selbstverständlich und unarrogant an die Hand genommen wird. Eín bißchen erinnert mich das Buch an die erfolgreichen Computerbücher für Kids - die in Wirklichkeit für Erwachsene geschrieben sind, die sich nicht trauen, nach einem einfachen Buch zu fragen. Warum eigentlich? Schritt für Schritt geht s eben leichter. Dass ich meine Anschreiben selbst formulieren und nicht abschreiben sollte, weiß ich - bei der Technik und dem Drumherum kann ich mich aber beruhigt auf die Kompetenz der Autorin verlassen.




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