
Eitn Buch, das Mut macht - Svenja Hofert stellt in diesem Buch klar und leicht verständlich Nutzungsmöglichkeiten des Internets für die eigene Bewerbung dar. Hervorzuheben ist, dass sie aus der Perspektive des Nutzers schreibt. Die Autorin gibt viele praktische Beispiele, die der Leser sofort für seine konkrete Stellensuche anwenden kann.Besonders angesprochen sollten sich auch Menschen fühlen, die sich als eher wenig Intenet affin bezeichnen und dieses Medium als eher etwas für Jüngere halten. Das Buch enthält z.B. ein Glossar, in dem Fachbegriffe aus dem Web 2.0 hervorragend erläutert werden.
Bewerbung 2.0: Selbstpräsentation im Internet - Welche Möglichkeiten gibt es für Stellensuchende, im Internet positiv auf sich aufmerksam zu machen, also das Netz zum Net-Working zu nutzen? Dieser Frage geht die Autorin, die bereits mehrere Ratgeber zum Thema Internet-Bewerbung verfasst hat, in ihrem neuen Buch nach. Im Mittelpunkt steht dabei nicht, wie man Unterlagen für eine E-Mail- oder Online-Bewerbung gestaltet, sondern welche Möglichkeiten das Internet bietet, sich interessant zu präsentieren. Vorgestellt werden unter anderem die Einbindung in berufliche Netzwerke wie XING, Möglichkeiten der Selbstdarstellung in Blogs und die Eigenvermarktung mittels Podcasts.Bevor man einen dieser Wege wählt, sollte man allerdings bedenken, dass sie nicht nur Vorteile bieten. Das wird unter anderem an zwei Interviews deutlich, die die Autorin mit Personalverantwortlichen großer Unternehmen geführt hat. Dort ist man zwar neuen Ideen gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen, dennoch werden Bewerbungen per E-Mail oder Online-Formular derzeit noch vorgezogen. Und das aus gutem Grund, schließlich sind diese Bewerbungen viel leichter auszuwerten als z.B. Videodarstellungen von BewerberInnen.In Bezug auf die neuen Bewerbungsformen weist die Autorin zugleich nachdrücklich darauf hin, dass berufsorientierte Selbstdarstellungen im Netz ein besonderes Fingerspitzengefühl erfordern. Das gilt sowohl für bildhafte wie für textliche Präsentationen. Mit anderen Worten: Gute Bilder sind ebenso Pflicht wie inhaltlich und formal fehlerfreie Texte, will man seine Chancen nicht verspielen. Wie schwierig es ist, hier den richtigen Grat zu treffen, fiel mir daran auf, dass mich die von der Autorin positiv bewerteten Beispiele nur teilweise überzeugten.Trotz dieser Einschränkung halte ich das Buch für eine nützliche Hilfe, um sich mit den Möglichkeiten und Risiken von Selbstpräsentationen im Internet vertraut zu machen. Gefallen hat mir, dass die Autorin leicht verständlich schreibt, dass sie etliche gute Tipps gibt und eine Vielzahl hilfreicher Webadressen nennt - und dass das Buch zu einem Preis angeboten wird, der geradezu zum Kauf animiert.
Neue Maßstäbe gesetzt - Mit diesem Buch hat Svenja Hofert neue Maßstäbe für die Bewerbungsratgeberliteratur geschaffen. Selbst für Leser, die nicht auf Jobsuche sind, sondern nur mehr über das Web 2.0 erfahren wollen, kann ich das Buch besten Gewissens empfehlen.Die Autorin beschreibt sieben wichtige Trends und geht dann auf einzelne Bewerbungsmöglichkeiten ein, unter anderem ausführlich auf Xing und auf die Möglichkeit, sich in Weblogs, Podcasts und Videos als Spezialist zu positionieren und zu präsentieren. Die Trends sind: 1. Sich präsentieren2. Gefunden werden statt suchen3. Empfehlung statt Bewerbung4. Aktiv statt passiv5. Video statt Foto6. Arbeitgeber zeigen sich7. Recrutainment.Bewerben im Web 2.0 ist nicht nur die Online-Version von Papierbewerbungen. Es setzt vielmehr eine ganz andere Denke voraus, die wiederum Einfluss auf die Bewerbungsstrategien hat. Im Web 2.0 hat jeder - auch wenn er bei herkömmlichen Bewerbungen weniger gute Aussichten hat - eine Chance. Denn er ist nicht darauf angewiesen, nur seinen Lebenslauf zu präsentieren. Stattdessen kann er die von Svenja Hofert im Einzelnen detailliert dargestellten Möglichkeiten nutzen, um sich aktiv zu positionieren, sich ein Image und einen Namen zu machen. Zusätzlich kann er sein Netzwerk nutzen, um auf diesem Weg Kontakte zu ermöglichen, die ihm sonst verschlossen wären. Das ist in der Tat - wie die Autorin formuliert, eine Revolutionierung der Bewerbungsverfahren. Und mit diesem Buch gibt es dazu eine ausführliche und höchst kompetente Gebrauchsanleitung. Doch die neuen Möglichkeiten haben auch ihre Schattenseiten, indem zum Beispiel einmal im Netz hinterlassene Spuren noch nach Jahren nachzuverfolgen sind. Auch darüber klärt die Autorin auf.Das Buch hat neben der Einführung in die neue Welt des Web 2.0 hohen praktischen Wert. Zahlreiche Adressen werden genannt. Wichtige Details werden beschrieben (Beispiel: Bewerbungen als pdf-Dateien). Einschlägige Begriffe werden erläutert. Mein Fazit: Dieses Buch sollte Pflichtlektüre für jeden Bewerber sein. Doch auch andere Gruppen, zum Beispiel Freiberufler, die auf der Suche nach neuen Projekten sind, können sehr davon profitieren. Und nicht zuletzt kann es eine spannende Lektüre für alle diejenigen sein, die bisher mit dem Schlagwort Web 2.0 nichts anfangen konnten.
Aktuell, umfassend und sehr hilfreich - Inzwischen findet sich in fast jedem Bewerbungsratgeber noch ein Kapitel Bewerbung im Internet. Aber Svenja Hofert geht viel weiter. Internet ist eben weit mehr geworden als ein virtueller Stellenanzeiger. Wer für seine Jobsuche die vollen Möglichkeiten des Internets ausschöpfen will, muss auch etwas von Networking und Netzwerken, Blogs, Videos und Podcast verstehen. Er muss wissen, wie Unternehmen sich im Netz verhalten und was mit seinen Daten geschehen kann. Er muss die speziellen Regeln und Gepflogenheiten kennen und entscheiden, wo er sich aktiv oder passiv verhalten soll. Svenja Hofert kennt die Materie. Und zwar nicht erst, seit gestern. Das belegen nicht nur ihre früheren Ratgeber für Bewerbung im Internet, sondern vor allem ihre Tipps und Ratschläge.Da Web 2.0 zwar ein Begriff ist, aber für viele trotzdem ein Mysterium bleibt, steht zu Beginn des Buches eine Einführung, die vieles klärt. Danach folgen siebe neue Trends, von denen man wissen sollte, wenn man das Medium Internet wirkungsvoll für seine Bewerbung nutzen will. Was die Autorin danach exemplarisch zum Netzwerk Xing ausführt, gilt in groben Zügen für die meisten anderen Netzwerke ebenfalls. Nach der Hälfte des Buches folgen noch die Themen Blog, Podcast und Videobewerbung. Selbstverständlich erfährt der Leser auch das Wichtigste zu den Bewerbungsunterlagen. Gut finde ich auch, dass die Autorin auf die Gefahren und Fallen der neuen Medienwelt aufmerksam macht. Und im Gegensatz zu anderen Bewerbungsratgebern finden sich in diesem auch Besonderheiten sowie Adressen für Leser in der Schweiz und Österreich.Mein Fazit: Wer sich mit der Absicht trägt, ebenfalls ein Buch zum Thema Jobsuche im Web 2.0 zu schreiben, muss Svenja Hofert erst mal übertreffen. Denn die erfahrene Trainerin und Autorin versteht es, das Medium zu erklären und ihren Lesern ein bestens präpariertes Trainingsgelände zu bieten. Empfehle dieses Buch gerne weiter.